Schulleben
Roberta 2020

Heute, am 10. November 2020, kamen zwei Studenten der TUHH (Technische Universität Hamburg-Harburg) zu uns auf Besuch mit einem ganz besonderen Projekt: ROBERTA.
Im Computerraum wurde uns (Klasse 4a) erklärt, was Roboter sind und wie sie funktionieren. Dann haben wir in Zweiergruppen eine Stunde lang den Roboter "Eve" von Lego-Mindstorm gebaut und ihn mit diesen Sensoren ausgestattet: Farbsensor, Ultraschallsensor, Berührungssensor und Lautsprecher.
Nach der Pause haben wir den Roboter am Computer programmiert. Danach konnte er reden, fahren, Hindernissen ausweichen und sich drehen. Das hat viel Spaß gemacht. Zum Abschluss haben wir unsere Roboter der Klasse vorgestellt und aufgeräumt. Schade, dass wir nicht jeden Tag programmieren können.
Benjamin, 4a
In diesem Artikel schreibe ich etwas über das Projekt Roberta.
Bei Roberta geht es um Lego Roboter, die man zusammenbaut und programmiert. Wir hatten Anfang November Roberta in der Klasse 4a.
Als erstes haben uns die Studenten, die das Projekt leiteten, erklärt, wie man Roboter aus Lego zusammenbaut.
Dann haben wir das Grundgerüst des Roboters gebaut. Als nächstes haben wir den Motor eingesetzt und danach durften wir unseren Roboter mit Anbauteilen dekorieren, damit er nicht so kahl aussah. Das Zusammenbauen und Dekorieren hat ungefähr 3 Stunden gedauert. Jeder Roboter sah am Ende anders aus.
In der 4. Stunde haben uns die Studenten dann erklärt, wie man die Roboter programmiert. Danach sollten wir für unseren Roboter einen vorgegebenen Ablaufplan programmieren. Nachdem wir das gemacht haben, durften wir einen eigenen Ablauf planen und programmieren. Das hat insgesamt ungefähr eine Stunde gedauert.
In der 5. Stunde haben wir noch kurz weiter programmiert. Danach haben wir unsere Roboter im Flur vor dem Computerraum den anderen Kindern vorgestellt. Wir haben erklärt, was der Roboter kann und wie er heißt. Im Anschluss sind wir wieder in den Computerraum gegangen und einer der Studenten hat uns Hektor ,die Roboterschlange, vorgestellt.
Die Roboterschlange ist dann durch den Raum geschlängelt und hat alles, was im Weg war angegriffen.
Am Ende mussten wir leider unsere Roboter wieder auseinanderbauen und die Legoteile wegsortieren.
Roberta hat sehr viel Spaß gemacht und ich würde es gerne nochmal machen.
Johannes, 4a
Text: B.R und J. S.
Fotos: B.H.
Thema Apfel in Klasse 1 - Besuch der Streuobstwiese

Im Sachunterricht hatten sich die ersten Klassen mit dem Thema „Apfel beschäftigt. Worin können sich Äpfel unterscheiden? Warum wird ein Apfel braun? Als kleine Apfeldetektive erforschten die Kinder auch Schadstellen von Äpfeln und wie es wohl dazu kommen konnte. War es ein Wurm? Nein, eine Raupe! Wer knabbert oder pickt noch alles gerne am Apfel? Wir lernten, wenn Äpfel fallen, bekommen sie nicht wie wir blaue, sondern braune Flecken….
Eine sehr wichtige Erkenntnis war, dass Äpfel nicht unbedingt gut aussehen müssen, um gesund zu sein und ein tolles Aroma zu haben! Viele „schöne“ Äpfel sind meist gespritzt…und an den ungespritzten Früchten knabbern auch Tiere gerne!
Mit diesem Vorwissen ging es am 1.10.2020 für die Elchklasse bei herrlichem Sonnenschein los. Wir besuchten die Streuobstwiese! Am Vortag war bereits die Walklasse dort und hatte uns begeistert von ganz ähnlichen Eindrücken und Erlebnissen geschildert...
Ralph Dieckmann empfing uns mit einem auffälligen Bananenkostüm am Eingang der Streuobstwiese. Er führte uns gemeinsam mit Gabriele Meilick über verwunschene Pfade durch das kleine Paradies, fragte, erklärte und zeigte uns viele spannende Dinge. Wir erfuhren, dass es auf der Streuobstwiese nicht nur ca. 30 verschiedene Sorten von Apfelbäumen gibt, sondern beispielsweise auch Kirschen, Pflaumen, Reneclauden und Quitten. Die Seester Zitrone ist allerdings keine Zitrone, sondern eine alte Apfelsorte, die man gerne zum Kochen und Backen verwendet hat!
Mittendrin standen Bienenstöcke. Die Bienen haben im Frühjahr dort eine ganz wichtige Aufgabe – sie sollen die Blüten bestäuben, damit daraus das herrliche Obst wachsen kann.
Dann durften wir vorsichtig das Fallobst einsammeln. Vorsichtig? Damit wir nicht in Wespen oder Bienen hineingreifen, die sich ebenfalls am Fallobst erfreuen!
In manche Äpfel konnten wir auch direkt hineinbeißen und das köstliche Aroma schmecken.
Aus unserem Sammelgut wurde vor unseren Augen Saft gepresst. Zunächst wurden die Äpfel gewaschen, dann schadhafte Stellen herausgeschnitten, die Viertel wurden nochmals zerkleinert und schließlich in einer Presse so fest zusammengedrückt, dass Saft in einen Behälter herauslief. Der Saft war etwas trüb und hatte eine etwas rötlichbraune Farbe. Nun sind wir schon gespannt, wie er uns schmecken wird!
Einige Kinder verfolgten gebannt die Apfelsaftpressaktion, andere freuten sich über die Gelegenheit, den kleinen Graben näher zu untersuchen oder weiteres Fallobst zu sammeln. Am Ende waren wir uns alle einig – das war ein richtig toller Unterrichtsgang! Am liebsten würden wir morgen bereits wiederkommen!
Reaktionen der Kinder:
Das ist mein Lieblingsapfel – wie heißt der? Das ist der Stahlprinz!
(Mir gefiel übrigens der Weihnachtsapfel Purpurroter Cosinot besonders gut, der so herrlich rot erstrahlte. Herr Tresselt berichtete, dass diese Sorte früher als Christbaumschmuck verwendet wurde!)
Guck mal, hier ist eine Raupe drin!
Ich habe eine Quitte gefunden!!!
Schau mal, mein Apfel ist richtig groß!
Warum liegen die Obstreste unter den Apfelbäumen? (Weil dies eine Art natürlicher Dünger ist, der sogar einige Tiere anlockt, die wichtig sind und immer seltener werden)
Ich komme morgen wieder!!! Oh ja! Hoffentlich gilt da noch der Codename!
Text und Fotos: B.L.
Lauftag 2020 - trotz Corona
Ein Bericht aus der Biberklasse:
In diesem Jahr ist alles anders. Sogar unser Lauftag.
Vor Corona sind alle Schüler der Altstadt-Schule gemeinsam ins Elbe-Stadion zum Laufen gegangen.
In diesem Jahr ging jede Klasse allein. Hin auf der „Batavia-Seite“, zurück auf der „Feuerwehr-Seite“. Die Klassen durften sich nämlich nicht begegnen.
Auch im Stadion mussten wir allein laufen. Es gab niemanden, der uns angefeuert hat.
Trotzdem waren wir total motiviert. Wir wollten alle 12 Runden laufen.
Damit der Lauftag doch noch ein gemeinsames Erlebnis für alle wurde, hatte Frau Hauschild eine tolle Idee:
Sie hat im Eingangsbereich eine Pinnwand für den Lauftag gestaltet.
Jede Klasse durfte dort ihre gelaufenen Runden eintragen und dann in Kilometer umwandeln. Dann wurden die Ergebnisse der einzelnen Klassen einer Stufe addiert und zum Schluss hat die Klasse von Frau Hauschild noch alle Ergebnisse addiert, so dass wir unser Schulergebnis hatten. Unser Lauftag hatte also auch noch mit Mathe zu tun.
Text: S.D.
Fotos: S.D. und Nebelbild vom Mittwochmorgen C.A.
Vom Korn zum Brot - eine Unterrichtseinheit in Klasse 3
Vier Wochen lang haben sich die Biber mit dem Thema „Vom Korn zum Brot“ beschäftigt. Dabei haben sie viel gelernt:
- Welche Getreidesorten gibt es?
- Wodurch unterscheiden sie sich?
- Wie wird aus einem kleinen Korn eigentlich ein Brot?
- Welche Erntegeräte gab es früher, welche werden heute benutzt?
- Wie wurde früher Korn gemahlen, wie heute?
- Wie backt man Brot zuhause, wie wird es in einer Bäckerei gemacht?
- In welchen Lebensmitteln versteckt sich Getreide?
Kannst du alle Fragen beantworten? Wir jetzt ja, oder fast.
Wir wollen dir jetzt noch schnell einen Trick verraten, wie man Roggen und Gerste unterscheiden kann. Gerste fängt mit einem großen „G“ an. Darum hat es die ganz lange(große) Grannen. Roggen hat in der Mitte zwei kleine „g“, darum sind seine Grannen auch kürzer(kleiner).
In der Klasse gab es die wichtigsten Getreidearten zum Ansehen, Anfassen und Experimentieren. Wir hatten auch Gläser mit Körnern, sogar welche mit Einkorn, Dinkel, Tricentale und anderen, von denen wir noch nie gehört haben.
Im Moment machen wir gerade ein Experiment und lassen Körner keimen. Noch können wir keine Pflanzen sehen.
Letzte Woche waren wir im Museum „Kiekeberg“. Dort durften wir Korn dreschen, mit der „Windmaschine“ die Abfälle von den Körnern trennen und das Korn mit einer Maschine mahlen. Alles wie früher. Das war ganz schön anstrengend. Man brauchte bestimmt ganz viele Muskeln, denn die Menschen früher mussten das ja viele Tage machen, wir nur ein paar Minuten.
Nach der Führung durften wir uns im Museum umsehen und im Museumsladen einkaufen. Ella und Miraya haben sich sogar Kleidung von früher angezogen und hatten ganz viel Spaß. Einige haben auch ausprobiert, wie schwer es ist, zwei Eimer Wasser zu transportieren. Und ganz besonders süß waren die ein paar Tage alten Baby-Schweinchen.
Heute haben wir dann noch Brot gebacken. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt und jede Gruppe hat ein anderes Brot gebacken. Besonders toll war, dass Frau Gertz ihre Getreidemühle mitgebracht hat und wir unser Mehl selbst mahlen konnten.
Das Brot hat super lecker geschmeckt, wir haben fast alles aufgegessen und es blieben nur ein paar kleine Reste für unsere Eltern und Geschwister.
Text und Fotos: S.D.